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Category: Analytik

Wie steigert man die Restaurant-Bewertung auf Lieferplattformen?

14 Minuten LesezeitPublished: 12. August 2026

Warum sinkt Ihre Restaurant-Bewertung auf Liefer-Apps? Erfahren Sie, wie Sie Filial-, Bewertungs- und Wettbewerbsdaten optimieren.

Wenn die Bewertung eines Restaurants auf einer Lieferplattform fällt, ist die erste Reaktion fast immer dieselbe:

„Wir brauchen mehr positive Rezensionen."

Bei Ketten mit vielen Filialen liegt das eigentliche Problem aber selten in der Zahl der Rezensionen.

Das Problem ist, nicht zu wissen, warum die Bewertung fällt.

In einer Filiale ist es die Lieferzeit, in einer anderen die Portionsgröße, die Verpackung, die Bestellgenauigkeit oder die Produktqualität. Dasselbe Gericht kann an einem Standort hohe Bewertungen bekommen und an einem anderen immer wieder Beschwerden auslösen.

Der Ausgangspunkt für eine bessere Bewertung ist deshalb nicht die Frage „Wie bekommen wir mehr 5 Sterne?", sondern:

„In welcher Filiale, wann und aus welchem Grund verlieren wir Bewertungspunkte?"

Diese Unterscheidung ist wichtig. Wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass Online-Bewertungen eine bedeutsame Rolle bei Kaufentscheidungen spielen. Eine 2024 veröffentlichte umfassende Meta-Analyse fand, dass die untersuchten Merkmale von Online-Rezensionen signifikant mit der Kaufabsicht zusammenhängen und insbesondere die positive oder negative Ausrichtung der Rezensionen zu den stärksten Faktoren gehört.

Auch Untersuchungen speziell zur Gastronomie verbinden Online-Bewertungen mit Vertrauen und Kaufabsicht.

Eine Restaurantbewertung sollte deshalb nicht nur als „Kundenzufriedenheitswert" gelten, sondern als einer der wichtigen Indikatoren für operative und wettbewerbliche Leistung. Mit unserer Restaurant-Analytics-Plattform verfolgen Sie die Leistung Ihrer Filialen laufend.

Zuerst verstehen, wie die Bewertung berechnet wird

Um eine Bewertung zu steigern, muss man wissen, wie sie entsteht.

Yemeksepeti, eine der größten Lieferplattformen der Türkei, eignet sich als Beispiel, weil die Plattform ihre Methode veröffentlicht. Nach den aktuellen Angaben bewerten Nutzer erhaltene Bestellungen auf einer Skala von 1 bis 5.

Damit überhaupt ein Durchschnitt erscheint, braucht ein Restaurant Bewertungen von mindestens 5 verschiedenen Nutzern.

Wichtiger noch: Der Restaurantdurchschnitt wird aus maximal 150 unterschiedlichen Nutzerbewertungen der letzten 3 Monate berechnet.

Diese Angabe ist für Restaurantverantwortliche sehr relevant.

Denn die Bewertung ist kein unveränderlicher Durchschnitt aller über Jahre gesammelten Rezensionen.

Es ist die jüngste Kundenerfahrung, die die Zahl bewegt.

Statt sich auf alte schlechte Bewertungen zu konzentrieren, lohnt deshalb eher die Frage:

Warum haben unsere Kunden in den letzten drei Monaten schlecht bewertet?

Und bei Ketten die Anschlussfrage:

In welchen Filialen konzentriert sich dieses Problem?

Warum fällt eine Restaurantbewertung?

Es gibt nie nur eine Ursache.

Beim Lesen der Rezensionen zeigt sich, dass hinter identischen Bewertungsabfällen völlig unterschiedliche operative Probleme stecken.

Kunden berichten typischerweise über wiederkehrende negative Erfahrungen in diesen Bereichen:

Lieferung

  • Die Bestellung kommt zu spät
  • Das Essen kommt kalt an
  • Die geschätzte Lieferzeit wird überschritten

Verpackung

  • Ausgelaufene Speisen
  • Auslaufende Getränke
  • Vermischte Produkte
  • Vergessene Saucen oder Beilagen

Produktqualität

  • Zu lange oder zu kurz gegart
  • Portionen entsprechen nicht der Erwartung
  • Produktstandard variiert zwischen Filialen
  • Das Produkt entspricht nicht Foto oder Beschreibung

Bestellgenauigkeit

  • Falsches Produkt geliefert
  • Fehlende Produkte
  • Kundenhinweis nicht berücksichtigt
  • Vergessene Extras

Preis- und Wertwahrnehmung

  • Verhältnis von Portion und Preis wird negativ wahrgenommen
  • Hoher Preis im Vergleich zu Wettbewerbern
  • Aktion wird als nicht vorteilhaft genug empfunden

Händlerverträge der Plattformen verpflichten das Restaurant in der Regel klar dazu, die Bestellung korrekt und vollständig zuzubereiten, angemessen zu verpacken und Fehler zu beheben — der Händlervertrag von Yemeksepeti ist an dieser Stelle ausdrücklich.

Die eigentliche Aufgabe ist aber nicht, negative Rezensionen einzeln zu lesen: Es geht darum, das wiederkehrende Problem zu finden.

Warum der Markendurchschnitt nicht genügt

Eines der häufigsten Probleme bei Ketten ist der Blick allein auf den Markendurchschnitt.

Angenommen, eine Kette mit 50 Filialen hat einen Durchschnitt von 4,3.

Auf den ersten Blick scheint nichts ernsthaft falsch zu sein.

Betrachtet man die Verteilung:

  • 35 Filialen bei 4,4–4,7
  • 10 Filialen bei 4,1–4,3
  • 5 Filialen bei 3,6–3,9

Der Markendurchschnitt verdeckt das Problem.

Und der Kunde sieht den landesweiten Durchschnitt der Marke ohnehin nicht. Er sieht die Filiale in seinem Liefergebiet — und deren Alternativen.

Bei Ketten gehören deshalb diese Kennzahlen gesondert verfolgt:

  • Welche Filialen haben die niedrigsten Bewertungen?
  • Welche Filialen haben in den letzten 7 oder 30 Tagen am meisten verloren?
  • In welchen Standorten liegen wir hinter den Wettbewerbern?
  • In welchen Filialen steigt der Anteil negativer Rezensionen schnell?

Die Antworten darauf sind weit handlungsfähiger als der Markendurchschnitt.

Auf den Trend achten, nicht nur auf die Bewertung

Angenommen, zwei Ihrer Filialen stehen heute beide bei 4,2.

Die Historie der ersten Filiale: 3,9 → 4,0 → 4,1 → 4,2

Die Historie der zweiten Filiale: 4,6 → 4,5 → 4,4 → 4,2

Heute sehen beide Restaurants gleich aus.

Operativ sind es zwei völlig verschiedene Situationen. Die erste Filiale verbessert sich. Die zweite verliert weiter an Leistung.

Statt nur die aktuelle Bewertung zu verfolgen, gehören deshalb

  • tägliche oder wöchentliche Veränderung
  • 7-Tage-Trend
  • 30-Tage-Trend
  • Zahl neuer Bewertungen
  • Veränderung der negativen Rezensionen

gemeinsam betrachtet.

Bewertungstrend und Ereignisse: über die Zeit gesammelte Snapshots zeigen Ereignisse wie eine Menüänderung oder einen plötzlichen Bewertungseinbruch
Bewertungstrend und Ereignisse: über die Zeit gesammelte Snapshots zeigen Ereignisse wie eine Menüänderung oder einen plötzlichen Bewertungseinbruch

Das Ziel ist nicht, die Filiale zu entdecken, die bereits auf 3,8 gefallen ist, sondern die Filiale so früh wie möglich zu bemerken, die von 4,5 auf 4,4 zu rutschen beginnt.

Negative Rezensionen kategorisieren statt einzeln lesen

In einer Gruppe mit 10 Filialen lässt sich das Feedback vielleicht noch manuell sichten. Bei 50, 100 oder mehr Standorten wird der Prozess schnell unbeherrschbar.

Kunden beschreiben dasselbe Problem unterschiedlich:

  • „Kam sehr spät."
  • „Das Essen war eiskalt, als es ankam."
  • „Die Lieferung hat viel zu lange gedauert."
  • „Da stand 45 Minuten, kam aber deutlich später."

Die Sätze unterscheiden sich; das operative Problem ist dasselbe: Lieferung.

Ebenso haben:

  • „Die Portion ist kleiner geworden."
  • „Für das Geld viel zu wenig."
  • „Früher war das größer."

einen gemeinsamen Nenner: Portions- und Wertwahrnehmung.

Wenn Sie Hunderte Rezensionen in Kategorien wie

  • Lieferung
  • Verpackung
  • Portion
  • Produktqualität
  • Bestellgenauigkeit
  • Preis
  • Aktionen
  • Personal und Service

zusammenfassen, werden Kundenrezensionen deutlich aussagekräftiger.

Entfallen etwa 32 % der negativen Rezensionen der letzten 30 Tage auf die Lieferung, 21 % auf die Verpackung und 17 % auf die Portionsgröße, wird klarer, wo das operative Team beginnen sollte.

Auch Untersuchungen zu Online-Rezensionen zeigen, dass nicht nur die Bewertung zählt, sondern auch Inhalt und Ausrichtung der Rezensionen.

Das Problem kann an einem Produkt liegen, nicht am ganzen Restaurant

Fällt die Bewertung, wird manchmal der gesamte Betrieb infrage gestellt. Dabei können wenige Produkte die Ursache sein.

Wenn zu einem neu eingeführten Gericht ständig

  • „kleine Portion",
  • „kam kalt an",
  • „schlecht verpackt",
  • „nicht wie auf dem Foto"

kommt, ist es sinnvoller, an diesem Produkt zu arbeiten, als das ganze Restaurant umzubauen.

Noch wertvoller ist bei Ketten, dasselbe Produkt zwischen Filialen zu vergleichen.

Wenn derselbe Burger

  • in der Filiale Kadıköy positive Rezensionen erhält,
  • in Beşiktaş durchschnittliche,
  • und in Bakırköy ständig „kam kalt an"

dann liegt das Problem eher in der Zubereitung oder Lieferung als im Rezept.

Damit wird aus dem Problem „Die Kunden mögen unseren Burger nicht" die Frage: „Warum verursacht dasselbe Produkt nur an bestimmten Standorten Probleme?" Diese Unterscheidung ist für zentrale Operationsteams weit wertvoller.

Wie funktioniert der Ranking-Algorithmus der Plattform?

Dazu kursieren viele Vermutungen. Verlässlicher ist, was die Plattformen selbst veröffentlichen — etwa der Händlervertrag von Yemeksepeti.

Danach kann die Struktur, nach der Restaurants gelistet und sortiert werden, je nach Filter und Suche variieren.

Der Vertrag nennt für das Restaurant-Ranking Parameter wie:

  • Öffnungszeiten
  • Entfernung zum Nutzer
  • Lieferzeit
  • Höhe des gewährten Rabatts
  • Zahl der erhaltenen Bestellungen
  • Rezensionen und Bewertungen
  • Zahl der Klicks

Für Produktsuchergebnisse wird angeführt, dass Restaurantbewertung und Produktrelevanz berücksichtigt werden können.

Wichtig ist dabei: Die Plattform legt die Gewichtung dieser Faktoren nicht offen.

Eine bestimmte Aussage wie „erhöhen Sie Ihre Bewertung um 0,2 und Sie steigen drei Plätze" ist deshalb nicht belastbar. Auf Basis des offiziellen Dokuments lässt sich aber sagen, dass Bewertungen und Rezensionen zu den im Ranking verwendeten Signalen gehören.

Die Bewertungsleistung zu verfolgen ist damit nicht nur eine Frage der Markenreputation, sondern auch der Sichtbarkeit auf der Plattform.

Sind 4,3 gut oder schlecht? Es hängt vom Wettbewerber ab

Dass ein Restaurant 4,3 erreicht, mag zunächst gut aussehen.

Liegen die Wettbewerber im selben Gebiet aber im Bereich 3,8 – 4,1, kann 4,3 eine starke Leistung sein. Liegen sie bei 4,5 – 4,7, bedeutet dieselbe 4,3 etwas völlig anderes.

In der Restaurantleistung zählt deshalb neben der absoluten Bewertung ebenso die relative Leistung.

Zum Beispiel:

RestaurantBewertung
Ihre Filiale4,2
Wettbewerber A4,6
Wettbewerber B4,5
Wettbewerber C4,1

Hier genügt es nicht zu sagen „4,2 ist keine schlechte Bewertung". Erreicht der Kunde auf demselben Bildschirm zwei besser bewertete Alternativen, sind die Wettbewerbsbedingungen andere.

Beim Wettbewerbsbenchmark sollte nicht allein auf die Bewertung geschaut werden. Gemeinsam zu betrachtende Kennzahlen:

  • Restaurantbewertung
  • Zahl der Rezensionen
  • Menüpreise
  • Aktionen
  • Produktvielfalt
  • Bewertungsveränderung
  • Preisänderungen
Preis- und Bewertungsszenarien: niedriger Preis + niedrige Bewertung ist keine echte Bedrohung, gleicher Preis + hohe Bewertung schon
Preis- und Bewertungsszenarien: niedriger Preis + niedrige Bewertung ist keine echte Bedrohung, gleicher Preis + hohe Bewertung schon

Damit wird aus der Frage „Wie hoch ist unsere Bewertung?" die Frage: „Wie schneiden wir in unserem Gebiet im Vergleich zu den Wettbewerbern ab?"

Kann eine Bewertung den Umsatz wirklich beeinflussen?

Eine der am häufigsten zitierten Arbeiten dazu stammt von Michael Luca an der Harvard Business School auf Basis von Yelp-Restaurantdaten.

Die Studie fand, dass ein Anstieg der Yelp-Bewertung um einen Stern bei unabhängigen Restaurants mit einem Umsatzplus von etwa 5–9 % verbunden war.

Ein wichtiges Detail: Bei Ketten wurde derselbe Effekt nicht beobachtet.

Es wäre deshalb nicht korrekt zu sagen: „Eine um einen Stern höhere Bewertung auf einer Lieferplattform steigert den Umsatz um 9 %." Die Studie entstand in einem anderen Land, auf einer anderen Plattform und unter anderen Bedingungen.

Sie bleibt dennoch eines der wichtigen Beispiele dafür, warum die Online-Reputation eines Restaurants gemeinsam mit Kaufentscheidungen und wirtschaftlicher Leistung betrachtet werden sollte. Weitere Untersuchungen aus der Gastronomie berichten Hinweise darauf, dass Rezensionszahl und Bewertung mit der Rentabilität zusammenhängen können.

Ihre besten Filialen können Ihnen sagen, was zu tun ist

Ketten haben gegenüber Wettbewerbern einen wesentlichen Vorteil: Für einen Benchmark brauchen Sie nicht immer einen Wettbewerber.

Innerhalb der eigenen Organisation liegen Dutzende unterschiedlicher Betriebsbeispiele vor.

In einer Kette mit 80 Filialen etwa:

  • Alsancak: 4,7
  • Kadıköy: 4,6
  • Çankaya: 4,6

Halten einige Filialen diese Werte, während andere bei 4,0 liegen, genügt der Blick auf die schwachen Standorte nicht. Es gehört ebenso untersucht, warum die starken gut sind.

Zum Beispiel:

  • Sind die Zubereitungszeiten kürzer?
  • Ist die Verpackungsmethode eine andere?
  • Gibt es zu bestimmten Produkten weniger Beschwerden?
  • Unterscheiden sich Schicht- oder Küchenabläufe?
  • Wird dasselbe Produkt von Kunden besser bewertet?

Ziel ist nicht, die schwache Filiale zu finden und zu sanktionieren, sondern das funktionierende Betriebsmodell zu finden und in die anderen Filialen zu tragen.

Die Bewertungsanalyse über viele Filialen lässt sich damit zugleich als internes Benchmark-System nutzen.

Wie korrigiert man eine niedrige Bewertung?

Um eine niedrige Bewertung zu korrigieren, muss zuerst die Ursache gefunden werden. In der Praxis kann der Prozess so verlaufen:

  1. Die Bewertung ist gefallen
  2. In welcher Filiale ist sie gefallen?
  3. Wann hat der Rückgang begonnen?
  4. Sind im selben Zeitraum die negativen Rezensionen gestiegen?
  5. Welches Thema wiederholt sich in den Rezensionen?
  6. Gibt es eine Häufung bei bestimmten Produkten?
  7. Was hat sich im selben Zeitraum bei Wettbewerbern verändert?
  8. Operative Maßnahme umsetzen
  9. Das Ergebnis in den Folgewochen erneut messen

Konsequent angewendet, hebt dieses Modell die Bewertungssteuerung von der Ebene „Team, das Rezensionen beantwortet" auf echte Leistungssteuerung.

Können negative Rezensionen gelöscht werden?

Ob Rezensionen entfernt werden können, gehört zu den Fragen, die Restaurantverantwortliche naheliegenderweise prüfen.

Nach Angaben von Yemeksepeti werden Rezensionen nicht danach beurteilt, ob sie positiv oder negativ sind, sondern danach, ob sie den Veröffentlichungskriterien entsprechen.

Inhalte, die dagegen verstoßen — Beleidigung, Drohung, Hassrede, Verletzung personenbezogener Daten, Werbung oder Weiterleitung auf andere Seiten — können abgelehnt oder entfernt werden.

Dass eine Rezension für das Restaurant ungünstig ist, genügt allein aber nicht für eine Entfernung.

Die dauerhafte Lösung besteht deshalb nicht darin, die negative Rezension zu entfernen, sondern zu verhindern, dass dieselbe Beschwerde erneut entsteht.

Haben sich in den letzten zwei Wochen 15 verschiedene Kunden über die Verpackung beschwert, liegt der Wert nicht darin, 15 Rezensionen einzeln zu bearbeiten, sondern das gemeinsame operative Problem zu finden.

Warten Sie nicht auf den Einbruch: bauen Sie ein Frühwarnsystem

Wenn eine Filiale auf 3,7 fällt, ist das Problem leicht zu erkennen.

Der eigentliche Wert liegt darin, die Veränderung zu erfassen, wenn sie von 4,5 → 4,4 zu rutschen beginnt.

Gerade bei Ketten lassen sich dafür konkrete Warnregeln definieren.

Zum Beispiel:

  • Filialen, deren Bewertung in den letzten 7 Tagen deutlich gefallen ist
  • Restaurants, die unter ein festgelegtes Bewertungsniveau fallen
  • Filialen, deren Zahl negativer Rezensionen schnell steigt
  • Standorte unterhalb des Gebietsdurchschnitts
  • Filialen, deren Abstand zu Wettbewerbern wächst

lassen sich gesondert verfolgen.

Operative Verantwortliche können sich dann auf die 5–10 Filialen konzentrieren, die Handlung erfordern, statt jeden Morgen 100 Filialen zu prüfen.

Welche KPIs gehören in die Bewertungssteuerung?

In größeren Ketten genügt der Durchschnittswert allein nicht. Eine aussagekräftigere Leistungsansicht führt diese Kennzahlen zusammen:

Bewertungs-KPIs

  • Aktuelle Restaurantbewertung
  • 7-Tage-Veränderung
  • 30-Tage-Veränderung
  • Markendurchschnitt
  • Filialdurchschnitt
  • Stärkste und schwächste Filialen

Rezensions-KPIs

  • Gesamtzahl der Rezensionen
  • Zahl neuer Rezensionen
  • Verteilung positiver und negativer Rezensionen
  • Beschwerdekategorien
  • Produktbezogene Beschwerden
  • Wiederkehrende Probleme

Wettbewerbs-KPIs

  • Bewertungen der Wettbewerber
  • Gebietsdurchschnitt
  • Bewertungsabstand zum Wettbewerb
  • Preise der Wettbewerber
  • Aktionen der Wettbewerber
  • Preisänderungen

Gemeinsam betrachtet, verlassen Kundenrezensionen damit das Feld „Reputationsmanagement" und werden zu einer Datenquelle für Entscheidungen in Betrieb, Preisgestaltung, Aktionen und Wettbewerb.

Warum manuelle Verfolgung bei Ketten nicht skaliert

Mit fünf Restaurants lassen sich die Plattformseiten in Abständen manuell prüfen. Mit 100 Filialen ändert sich die Aufgabe.

Ketten arbeiten zudem selten auf nur einer Plattform. Dieselbe Filiale kann auf Yemeksepeti, Trendyol Go und weiteren Lieferplattformen unterschiedliche Bewertungen, Preise, Aktionen und Wettbewerbsbedingungen vorfinden.

100 Filialen × 2 Plattformen × 5 Wettbewerber ergeben Hunderte zu verfolgende Seiten. Dass eine operative Leitung diese dauerhaft prüft, ist nicht realistisch.

Gebraucht wird an dieser Stelle nicht, dass mehr Menschen Daten prüfen, sondern dass die Daten zentral beobachtet werden.

Wie verfolgt man die Leistung über Plattformen hinweg gemeinsam?

Für größere Ketten liegt der eigentliche Wert darin, eine einzige Leistungsansicht zu bauen, statt Plattformen getrennt zu bewerten.

Dieselbe Filiale kann auf einer Plattform bei 4,4 liegen und auf einer anderen eine abweichende Bewertung oder Rezensionsentwicklung zeigen. Ebenso kann ein Wettbewerber auf einer Plattform aggressive Aktionen fahren und auf der anderen eine andere Preispolitik verfolgen.

Zentrale Analyse macht

  • Filialbewertungen
  • Rezensionen
  • Preise
  • Aktionen
  • Wettbewerber

plattformübergreifend vergleichbar.

Statt nur sagen zu können „unsere Bewertung ist gefallen", erreichen Sie eine weit handlungsfähigere Aussage: „Die Bewertung dieser Filiale fällt, während ihre Leistung auf der anderen Plattform stabil ist; im selben Zeitraum haben die Verpackungsbeschwerden in ihren Rezensionen zugenommen."

Restaurantleistung über ein einziges Dashboard verfolgen

Die Senkrondata Restaurant-Analytics-Plattform hilft Restaurantketten, ihre eigenen Filialen und ihre Wettbewerber auf Lieferplattformen zentral zu verfolgen.

Über Yemeksepeti und Trendyol Go hinweg lassen sich

  • Bewertungen
  • Rezensionen
  • Menüpreise
  • Aktionen
  • Wettbewerbsrestaurants
  • Unterschiede zwischen Filialen

aus einem Dashboard analysieren.

Statt Hunderte Restaurantseiten zu prüfen, kann ein operatives Team sich direkt auf Fragen konzentrieren wie:

  • Welche Filialen haben in den letzten 30 Tagen am meisten an Bewertung verloren?
  • Wo liegen unsere Standorte unter dem Wettbewerbsdurchschnitt?
  • In welchen Filialen nehmen Kundenbeschwerden zu?
  • Bei welchen Produkten haben Wettbewerber Preise oder Aktionen geändert?

Die Leistungsverfolgung verlässt damit die manuelle Datensammlung und wird zu einer zentralen Struktur, in der schneller gehandelt werden kann.

Sehen Sie Ihre plattformübergreifende Leistung auf einem Bildschirm

Wenn Sie viele Restaurantfilialen führen, müssen Sie Bewertungs-, Rezensions-, Preis- und Aktionsdaten nicht getrennt prüfen.

Mit Senkrondata können Sie:

  • Ihre Filialen vergleichen
  • Bewertungsveränderungen verfolgen
  • Kundenrezensionen analysieren
  • Ihre Wettbewerber benchmarken
  • Preis- und Aktionsänderungen sehen

14 Tage kostenlos testen

Häufig gestellte Fragen

Wie lässt sich die Restaurantbewertung auf Lieferplattformen steigern?

Um eine Bewertung nachhaltig zu steigern, muss zuerst feststehen, aus welchen operativen Problemen die schlechten Bewertungen stammen. Lieferung, Verpackung, Produktqualität, Portionsgröße und Bestellgenauigkeit gehören getrennt ausgewertet und die wiederkehrenden Probleme behoben.

Wie korrigiert man eine niedrige Bewertung in einer Liefer-App?

Am verlässlichsten über die Erfahrung neuer Kunden. Yemeksepeti etwa gibt an, den Restaurantdurchschnitt aus maximal 150 unterschiedlichen Nutzerbewertungen der letzten drei Monate zu berechnen. Die jüngste Kundenerfahrung regelmäßig zu verfolgen ist deshalb wichtig.

Auf welcher Skala werden Bewertungen auf Lieferplattformen erhoben?

Im aktuellen System von Yemeksepeti bewerten Nutzer eine erhaltene Bestellung auf einer Skala von 1 bis 5.

Wie viele Bewertungen braucht ein Standort, bis ein Wert erscheint?

Nach Angaben von Yemeksepeti braucht ein Restaurant Bewertungen von mindestens 5 verschiedenen Nutzern, damit ein Durchschnitt entsteht.

Beeinflusst die Bewertung das Ranking in der Suche der Liefer-App?

Im Händlervertrag von Yemeksepeti wird angeführt, dass bei der Sortierung von Restaurants Parameter wie Öffnungszeiten, Entfernung, Lieferzeit, Rabatt, Bestellungen, Rezensionen und Bewertungen sowie Klickzahlen verwendet werden können. Die Gewichtung dieser Kriterien wird nicht offengelegt.

Können negative Rezensionen gelöscht werden?

Yemeksepeti entfernt Rezensionen nicht allein danach, ob sie positiv oder negativ sind. Inhalte, die gegen die Veröffentlichungskriterien der Plattform verstoßen, können abgelehnt oder entfernt werden.

Wie verfolgt man Rezensionen über viele Filialen hinweg?

Mit steigender Filialzahl wird es effizienter, Bewertungs-, Rezensions-, Preis- und Wettbewerbsdaten zentral zu verfolgen statt manuell zu prüfen. Standorte mit fallender Leistung und wiederkehrende Beschwerden lassen sich so deutlich schneller erkennen.

Sollte man die Bewertung mit Wettbewerbern vergleichen?

Ja. Ob 4,2 gut oder schlecht ist, hängt von den Wettbewerbsbedingungen in Ihrem Gebiet ab. Liegen die meisten Wettbewerber bei 3,8, kann 4,2 stark sein; liegen sie bei 4,6, kann derselbe Wert wettbewerblich schwach sein.

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Okan

Restaurant- und Lieferanalyse

Okan schreibt über Restaurant- und Lieferplattform-Analysen: wie Bewertungen, Rezensionen und der Filialbetrieb zu messbarer Leistung werden.

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