Wettbewerbspreisüberwachung
Was ist Wettbewerbspreisüberwachung?
Wettbewerbspreisüberwachung bezeichnet das systematische Erfassen und Vergleichen der Preise, die konkurrierende Händler oder Marken für gleiche oder ähnliche Produkte verlangen. Sie beantwortet eine scheinbar einfache Frage – „Was kostet dieses Produkt im Markt gerade?" – im Maßstab von Tausenden oder Millionen Artikelnummern.
Wirksam wird sie durch zwei Fähigkeiten: eine breite Datenerhebung (Websites, Marktplätze wie Amazon, eBay und Otto, Preisvergleichsportale und mobile Apps) und ein präzises Produkt-Matching, damit das Angebot des Wettbewerbers gegen den richtigen Artikel, die richtige Variante und die richtige Gebindegröße verglichen wird. Die erhobenen Daten speisen Preis-Dashboards, Repricing-Engines und Benachrichtigungs-Workflows.
In schnelldrehenden Kategorien überwachen Teams direkte Wettbewerber täglich oder stündlich. Aus den resultierenden Preislücken schützen sie die Marge dort, wo sie ohnehin am günstigsten sind, und gewinnen Volumen dort, wo sie zu teuer liegen.
Verwandte Begriffe
- PreismonitoringDie kontinuierliche, automatisierte Überwachung von Produktpreisen bei Wettbewerbern, auf Marktplätzen und über alle Kanäle.
- Produkt-MatchingErkennen, dass zwei Angebote auf verschiedenen Websites dasselbe reale Produkt bezeichnen.
- PreisindexEine einzelne Kennzahl dafür, wie die eigenen Preise im Vergleich zu einem Wettbewerber oder zum Gesamtmarkt liegen.
- RepricingDas automatische Anpassen von Produktpreisen auf Marktereignisse, meist über Regeln oder Algorithmen.